Hallo Oberbillwerder! Mitmacherin Karin Hopert

„Sport und Freizeit stehen ganz oben auf der Agenda von Oberbillwerder. Daher ist unser Schwimmbad ein idealer Baustein für den künftigen Stadtteil.“


Karin Hopert leitet seit 2018 die Strategische Angebotsentwicklung und das Qualitätsmanagement bei der Bäderland Hamburg GmbH. Dort ist sie für die Erhaltung und Weiterentwicklung der bestehenden 27 Anlagen verantwortlich. Mit dem Schwimmbad von Oberbillwerder kommt jetzt eine weitere hinzu.

„Wir müssen unsere Bäder ständig an Nutzungsbedarfe und die Bevölkerungsentwicklung anpassen. Für jeden Standort gibt es daher ein vorausschauendes Unternehmenskonzept, das auf die nächsten fünf bis zehn Jahre ausgelegt ist.“

Seltener plant Karin Hopert einen ganz neuen Standort wie in Oberbillwerder. Das Schwimmbad mit einer Wasserfläche von 250 qm und vier Bahnen á 25 Meter soll mit einem speziellen Hubboden ausgestattet werden. Damit werden die Tiefen für die unterschiedlichen Schwimmkurse reguliert. Bis es aber soweit ist, stehen Abstimmungen im politisch-behördlichen Bereich aber auch mit Planer:innen auf dem Programm. „Ich werde das Projekt bis zum Beginn der Bauphase betreuen, dann ziehe ich mich zurück überlasse alles Weitere einer Projektleitung.“

Geboren wurde Karin Hopert in der kleinen niedersächsischen Fachwerkstadt Wolfenbüttel. Dort machte sie auch ihren „Freischwimmer“. Nach der Schule zog es sie nach Hamburg, wo sie Soziologie studierte. Anschließend absolvierte sie ein „Crash-BWL Studium“ – die Grundlage für ihren beruflichen Einstieg war gelegt. Über die Hamburger Wirtschaftsbehörde und den Lottoverband kam sie 1993 zur Bäderland Hamburg GmbH.

„Hier bin ich ein Urgestein und war viele Jahre  im Marketing des Unternehmens eingesetzt. Bäderland hat ein weites und interessantes Tätigkeitsfeld und bietet mir zudem die Gestaltungsspielräume, immer etwas Neues zu entwickeln und dazuzulernen.“

Das Schwimmbad in Oberbillwerder, das später im zentralen Bahnquartier stehen wird, soll vor allem Vereinen und für das Schulschwimmen zur Verfügung stehen. Daher wurden im Vorfeld die Anforderungen mit den potenziellen Nutzern gesammelt und eine umfangreiche Bedarfsanalyse erstellt.

„Passend zum Modellstadtteil Active City steht bei diesem Bad die sportliche Bewegung im Vordergrund. Wir planen daher ohne Sprungtürme und Rutschen. Ein attraktives Freizeitbad bietet Bergedorf mit dem 2005 neugebauten Bille-Bad. Das liegt nur zwei Stationen mit der S-Bahn entfernt und ist damit die perfekte Ergänzung unseres Angebots für den Bezirk.“

Das Schwimmbad in Oberbillwerder soll aber auch der lokalen Bevölkerung und den Nachbarstadtteilen offenstehen. Karin Hopert weiß, wie man die Nutzungskonflikte vermeiden kann.

„Es gibt immer Primetimes für den Lernbetrieb. Aber morgens vor der Arbeit, in den Ferien oder am Wochenende ist genügend Platz und Zeit für die Allgemeinheit. So wird das Quartiersbad in Oberbillwerder gut zur Entzerrung der Nachfrage im Bezirk beitragen. Wir freuen uns daher, dass es in Bergedorf hier später zwei attraktive Bäder geben wird.“

Das Schwimmenlernen für Kinder und Jugendliche wird einen hohen Stellenwert in Oberbillwerder einnehmen. Karin Hopert, weiß aus eigener Erfahrung, dass sich diese Strategie auszahlt.

„Hätte ich damals die Grundlagen für richtiges Schwimmen gelernt, wie es heutzutage bei Bäderland praktiziert wird, wäre ich wohl eine bessere Schwimmerin geworden.“

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