Starkregen und Hitzeereignisse in der Stadt: Welche erfolgreichen Strategien gibt es?

Landschaftsarchitektin Prof. Antje Stokman von der HafenCity Universität zeigt Lösungswege auf.
Die aktuelle Folge des Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ beschäftigt sich mit der Frage nach Konzepten für zu viel und zu wenig Wasser in Hamburg. Prof. Antje Stokman von der HafenCity Universität erläutert das Prinzip der Schwammstadt mit ihren Vorteilen für geregelten Abfluss von Regenwasser, Verdunstung und Kühlung. IBA-Geschäftsführerin Karen Pein diskutiert mit ihrem Gast wie man die funktionellen Maßnahmen der Schwammstadt um eine ästhetische Komponente erweitern kann. Gestaltete Projekte der Wasserrückhaltung sollen die Aufmerksamkeit der Bevölkerung wecken und es gibt einige gebaute Beispiele, bei denen Entwässerung erlebbar inszeniert wird.
Zentraler Bestandteil der Regenrückhaltung ist das Gründach als Zwischenspeicher. Wie weit Hamburg mit seiner Gründachstrategie im Bestand und im Neubau fortgeschritten ist, wird kritisch betrachtet. Prof. Antje Stokman erläutert anhand von Beispielen, dass Fassadenbegrünung nicht nur ökologische sondern auch ökonomische Vorteile für Bauherr:innen und Immobilienbesitzer:innen haben kann.

„Große Zukunftsthemen sind aus meiner Sicht Dürren und Hitzeereignisse im Sommer“, sagt die Landschaftsarchitektin. Die Versiegelung in der Stadt ist ein weiteres zentrales Gesprächsthema. Diskutiert wird, wie Neubauquartiere auch zur Biodiversität in einer Stadt beitragen können.

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