Shoppen in der Connected City Oberbillwerder

Die Bergedorfer Zeitung spricht schon von der „Bummelmeile“, die eines Tages die Stadtteile Oberbillwerder und Neuallermöhe-West verbinden wird. Diese Schlüsse lassen die aktuellen Einzelhandelsgutachten der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) zu, die von der IBA Hamburg und dem Bezirk Bergedorf beauftragt worden waren. Im vergangenen Stadtentwicklungsausschuss der Bezirksversammlung wurden die Ergebnisse vorgestellt.

In den Gutachten heißt es, dass das künftige Einzugsgebiet für den Einzelhandel bis zu 45.000 Menschen umfasst, die ihre Einkäufe zwischen dem Fleetplatz und Oberbillwerders BahnQuartier erledigen könnten. Dazu zählen die knapp 14.000 Einwohner:innen aus Neuallermöhe-West, gut 15.000 aus Neuallermöhe-Ost sowie Bergedorf-West und die bis zu 15.000 Menschen, die später einmal in Oberbillwerder wohnen werden. Zusammen haben sie nach GMA-Berechnungen eine Kaufkraft von 140 Millionen Euro im Jahr.

Die Bedarfe an neuen Geschäften sind groß. Neben Supermärkten, Discountern, Drogerien und Bäckern gäbe es hier laut Gutachten einmal ausreichend Kundschaft für Fahrrad-, Zoo- und Elektrohandel, Bekleidungsgeschäfte, Buchhandel, Schuh- und Blumenläden. Auch Optiker, Juweliere und Lebensmittel-Spezialanbieter wie ein Biomarkt und ein großes Reformhaus wären im neuen Stadtteil realistisch.

Für den Fleetplatz in Neuallermöhe-West sieht das GMA-Gutachten ebenfalls großes Potenzial. Als Teil der Connected City könnte das bestehende Nahversorgungszentrum modernisiert und vielfältiger werden. Auch die Bahnunterführung sollte aufgewertet werden, empfiehlt das Gutachten. Damit würde eine attraktive Flaniermeile zwischen den beiden Stadtteilen entstehen.

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