Hallo Hamburg! Stadt neu bauen, Folge 9: Wie kann unsere nachhaltige Energieversorgung in Zukunft aussehen?

„Wussten Sie das „Ökostrom“ kein geschützter Begriff ist?“ Michael Prinz, Geschäftsführer von Hamburg Energie, erläutert in der aktuellen Podcastfolge „Hallo Hamburg“ Stadt neu bauen“ die Chancen und Herausforderungen um erneuerbare Energien für die Quartiersentwicklung in der Stadt zu nutzen. Im Gespräch geht Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg, auch der Frage nach, wie Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien für Verbraucherinnen und Verbraucher bezahlbar bleiben. Gilt es doch gleichzeitig die Themen Regenerativ, Preisgestaltung und Flächenbedarf in Einklang zu bringen. Gemeinsam werfen sie einen Blick auf den Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg und die Erfolgsprojekte der Internationalen Bauausstellung Hamburg. Hier liefert der renommierte Energiebunker auf wenigen Quadratmetern die Blaupause für die Wärmeversorgung einer Kleinstadt. Das bestehende Klimaschutzkonzept Erneuerbares Wilhelmsburg ergänzt Hamburg Energie nun um den Baustein Tiefengeothermie. Dabei wird heißem Thermalwasser aus einer Tiefe von bis zu 3.500 Metern die Wärme entzogen und in ein dezentrales Wärmenetz eingespeist. Die nahezu unerschöpfliche Heizwärme aus dem Erdinneren kann einen wichtigen Beitrag zur Wärmewende leisten. Michael Prinz freut sich über dieses bedeutende Projekt und das bestehende ökologische Bewusstsein in Hamburg.

Für die Planung neuer Quartiere wie Oberbillwerder wünscht sich Michael Prinz eine frühe und noch bessere Verzahnung der Disziplinen Energieversorgung und Stadtentwicklung. „Das Thema hat auch ein großes gemeinsames Gestaltungspotential, denn wer möchte heute noch aus seinem Fenster auf einen rauchenden Schonstein blicken?“

Diesen sowie alle weiteren Podcasts der Reihe finden Sie hier und auf allen bekannten Portalen.

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