Vier renommierte Teams planen Oberbillwerder weiter

Die Entscheidung ist gefallen und die zweite Phase im Wettbewerblichen Dialog Oberbillwerder beginnt. Am Mittwoch, 7. Februar 2018 hat das Beratungsgremium die vier Entwürfe ausgewählt, die sich durch ein zukunftsweisendes Gesamtkonzept für Oberbillwerder auszeichnen und in den kommenden Monaten vertieft ausgearbeitet werden. Deutlich wird bereits, dass die Vernetzung mit den angrenzenden Stadtteilen Bergedorf-West und Neuallermöhe ein wesentlicher Bestandteil des neuen Stadtteils wird. Im Oktober 2017 ist der Wettbewerbliche Dialog mit zwölf internationalen und nationalen Planungsteams gestartet. Drei Monate hatten die Büros Zeit, ein erstes ganzheitliches Konzept für eines der ehrgeizigsten Stadtentwicklungsprojekte Hamburgs zu erarbeiten. Bereits im November 2017 hatten die zwölf Teams aus Stadt- und Landschaftsplanern sowie Architekten ihre aktuellen Zwischenstände öffentlich präsentiert. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, insbesondere aus den umliegenden Stadtteilen, hatten Info-Abende und öffentliche Planungswerkstätten genutzt, um Feedback und Anregungen für den weiteren Prozess mitzugeben. Maßgeblich für die Auswahl der Entwürfe für die zweite Phase des Wettbewerblichen Dialogs waren die städtebaulich-freiraumplanerischen Entwürfe, Art und Anordnung der Nutzungen sowie überzeugende Nachhaltigkeits-, Entwässerungs- und Verkehrskonzepte.
Folgende vier Planungsteams wurden für die zweite Phase des Wettbewerblichen Dialogs ausgewählt:

ADEPT ApS (Kopenhagen, Guangzhou/CN) mit Karres en Brands Landschapsarchitecten b.v. (Hilversum/NL) & Transsolar Energietechnik GmbH (Stuttgart)

Ammann Albers StadtWerke GmbH (Zürich/CH) mit HinnenthalSchaar Landschaftsarchitekten GmbH (München)

De Zwarte Hond (Groningen/NL) mit RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten (Bonn, Köln, Hamburg, Mannheim, Berlin)

KCAP Architects & Planners (Rotterdam/NL) mit Kunst+Herbert_Büro für Forschung und Hausbau (Hamburg) und gmp International GmbH & WES LandschaftsArchitektur (Hamburg) & Arup Deutschland (London, Berlin, Düsseldorf)

Der neue Stadtteil Oberbillwerder hat mit geplanten 6.000 – 7.000 Wohnungen und bis zu 5.000 Arbeitsplätzen eine enorme Relevanz für die weitere gesamtstädtische Entwicklung der Hansestadt. Dementsprechend wurde ein hochkarätiges Beratungsgremium für die Auswahl der Entwürfe zusammen gesetzt: Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Jens Kerstan, Senator für Umwelt und Energie, Frank Horch, Senator der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Oberbaudirektor Franz-Josef Höing, Christoph Holstein, Staatsrat der Behörde für Inneres und Sport, IBA Hamburg Geschäftsführerin Karen Pein, Bezirksamtsleiter Bergedorf Arne Dornquast, Vertreter der Fraktionen der Bezirksversammlung Bergedorf, Vertreterinnen und Vertreter aus dem Stadtteil sowie renommierte Stadtplaner, Architekten und Landschaftsarchitekten. Das Beratungsgremium wird auch die zweite Phase des Wettbewerblichen Dialogs intensiv begleiten und Ende Mai den Siegerentwurf prämieren.

In der zweiten Dialogphase arbeiten die ausgewählten Teams ihre Entwürfe weiter aus, konkretisieren diese und stellen ihre Zwischenergebnisse am 24. Februar 2018 in der Gretel-Bergmann-Schule in einer weiteren öffentlichen Planungswerkstatt vor. Ende Mai wählt das Beratungsgremium nach einer öffentlichen Abschlusspräsentation den Siegerentwurf, aus dem der Masterplan für den neuen Stadtteil Oberbillwerder entwickelt wird.

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