Hallo Hamburg – Stadt neu bauen

Hamburgs 105. Stadtteil

Ein Podcast zur Zukunft der Stadt mit Themen wie bezahlbares Wohnen, Freiraum, Architektur, Kultur, Mobilität, Nachhaltigkeit, Ressourcenschutz, Verkehr, Sport, Arbeitsplätze, Bildung, Mitwirkung, Nachbarschaften und Bürgerbeteiligung etc. Die Stadtentwicklung von morgen wird gemeinsam diskutiert und best practice Beispiele von Gästen vorgestellt.

Die IBA Hamburg als Gastgeberin entwickelt lebenswerte Wohnquartiere und neue Stadtteile in Hamburg durch eine zukunftsgerichtete Stadtplanung am Puls der Zeit.

Mitmacher/innen oder Mitdenker/innen von Hamburgs 105. Stadtteil Oberbillwerder sind zu Gast im Podcast Hallo Hamburg! und diskutieren mit Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg, zukunftsorientierte Projekte und Ideen in der Stadtentwicklung und in der Stadt Hamburg.
Dieser Podcast ist eine Produktion von Studio ZX (www.studiozx.de).

Folge 26

Entscheiden die Schulgebäude über die Bildung der Zukunft? Im Gespräch mit Jan Schneck, Schulbau Hamburg

In der aktuellen Folge des Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ geht IBA Hamburg Geschäftsführerin Karen Pein der Frage nach, wie innovativ der Schulbau in Hamburg ist. Bei Schulgebäuden wird häufig ihre große Bedeutung betont: „Konjunkturprogramm Schulbau: für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes“ und „Innovative Schulbauten für die Bildung der Zukunft“ lauten dann die Schlagzeilen.

„Wir sind schon seit langem dabei, nicht nur Klassenräume zu denken, sondern gemeinsam mit den Schulen Lernräume, Lernfelder, Lernwelten zu entwickeln“, sagt Jan Schneck, Leiter des Bereich Nord bei Schulbau Hamburg. Der Landesbetrieb unter dem Dach der Finanzbehörde der Stadt Hamburg ist verantwortlich für den Bau, Betrieb und die Instandhaltung von 365 Schulen mit rund 3.000 Gebäuden. Weitere Gesprächsthemen sind Beteiligung bei Planungen, Finanzierung sowie die Rolle von Schulen in der Quartiersentwicklung.

Der Klimawandel hat auch in Hamburg Einfluss auf Gebäude, Technik und Schulhofgestaltung. Jan Schneck berichtet von der Umsetzung der Gründachstrategie, sodass bis Ende 2022 rund 100 Schulgebäude ein Gründach haben. Ebenso gibt es die Nutzung von Photovoltaik in Verbindung mit Wärmepumpen beim Schulneubau sowie eine Energieeffizienz von kfw 40. Bei der Materialauswahl wird verstärkt Holz genutzt, um Schulen in Holzbauweise zu errichten. Der Podcastgast macht deutlich: „Gute Räume sind wichtig für gute Bildung.“

Folge 25

Lebenslanges Lernen für große Stadtentwicklungsprojekte – im Gespräch mit Lukas Lang, Planungsleiter Wien 3420 aspern development AG

„Die Seestadt versteht sich sehr stark als lernendes urbanes Labor, in dem man neue Dinge ausprobieren kann.“

sagt Lukas Lang, Planungsleiter bei Wien 3420 aspern development AG und verantwortlich für die Seestadt aspern. Sie ist mit 240 ha Gesamtfläche eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in Europa. Aktuell leben dort 10.000 Menschen, von denen die ersten 2014 eingezogen sind. Bei Fertigstellung werden es rund 25.000 Bewohner:innen sein.

Der aktuelle Podcast “Hallo Hamburg! Stadt neu bauen” thematisiert u. a. die Herausforderungen zu Beginn von großen Quartiersentwicklungen. Am Beispiel von Wien wird deutlich, dass frühzeitige Öffentlichkeitsarbeit, Raumbildung, Beteiligung und die Markenentwicklung bedeutsam sind. Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg befragt ihren Gast zu den Qualitätsversprechen der Seestadt aspern. Die anfänglichen Ziele und große Visionen spielen für jedes Stadtentwicklungsprojekt eine zentrale Rolle. Diese müssen aber auch in operationalisierbare Ziele und Instrumente verwandelt werden, betont Lukas Lang. Lebenslanges Lernen sei wichtig sowie sich Zeit für Evaluationen mit Expert:innen und Kritker:innen zum bisher Erreichten zu nehmen. Von 2008 bis 2009 entwickelte beispielsweise Jan Gehl Architects das Handbuch „Partitur des öffentlichen Raums“ für aspern. Im Jahr 2018 wurde eine Evaluierung in der gebauten Seestadt vorgenommen und die Ergebnisse veröffentlicht.

 

Folge 24
Es bewegt sich was im Nahverkehr – im Gespräch mit Anna-Theresa Korbutt, Geschäftsführerin des hvv

Bei steigenden Benzinpreisen und einem 9-Euro-Ticket rückt der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ins Blickfeld vieler Menschen. Im Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ hat IBA-Geschäftsführerin Karen Pein mit Anna-Theresa Korbutt eine Fachfrau des ÖPNV zu Gast, die seit 2021 hvv-Geschäftsführerin ist.

Der hvv ist der älteste Verkehrsverbund der Welt und weiterhin quicklebendig. Er übernimmt für drei Bundesländer, acht Kreise und fast 30 Verkehrsunternehmen das Management des gesamten Verkehrsangebots, d. h. für alle Bus-, Fähr-, U-, S-, A- und Regionalbahnleistungen im hvv. Dazu zählen beispielsweise 9.693 km² Verbundgebiet mit rund 10.000 Haltestellen sowie ca. 4.609 Fahrzeugen, wie Busse, U- und S-Bahnen sowie die Fähren. Das Mobilitätsangebot ist erweiterbar mit Sharing-Angeboten für Auto, Rad oder Roller, die u. a. über die Switch App gebucht werden. Die hvv-Geschäftsführerin möchte hier noch mehr Überzeugungsarbeit leisten und vermitteln, dass Sharing Mobility für jeden funktionieren kann.

Karen Pein befragt ihren Gast u. a. zu den Plänen des Verkehrsverbundes angesichts der wachsenden Stadt. „Der Hamburg Takt ist das Versprechen, dass jede:r Hamburger:in innerhalb von fünf Minuten Wegezeit Zugang zur öffentlichen Mobilität mit einem ÖPNV- Anschluss haben,“ erläutert Anna-Theresa Korbutt. Dies werde in mehreren Intervallen umgesetzt.

Ein Blick in die Schweiz oder in die skandinavischen Länder zeige, dass ein Angebotsausbau des ÖPNV in dünnbesiedelten Regionen kostenintensiv sei, aber die Nutzung dann deutlich erhöhe und zur Änderung des Mobilitätsverhaltens beitrage. Eine der großen Herausforderungen in den kommenden Jahren liegt darin, dass die Menschen der ÖPNV-Nutzung gegenüber aufgeschlossener sein müssen und ihr eigenes Mobilitätsverhalten ändern. „ÖPNV muss man nutzen wollen, weil man die Vorteile des Systems erkennt“, sagt Anna-Theresa Korbutt.

Folge 23
Der Traum von der Mitgliedschaft in einer Wohnungsbaugenossenschaft – im Gespräch mit Marko Lohmann, Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft Bergedorf-Bille

Wohnungsbaugenossenschaften stehen in dem Ruf günstige und stabile Mieten zu bieten. Das Genossenschaftsprinzip ist inzwischen von der UNESCO auf die Liste des Immateriellen Kulturerbes in Deutschland gesetzt worden.

Allein in Hamburg gibt es mit rund 40 Baugenossenschaften eine breite Vielfalt an genossenschaftlichen Wohnungsangeboten. In der Hansestadt haben die städtische SAGA und die Baugenossenschaften mit rund 300.000 Wohnungen zusammen einen Anteil von 46% an allen Mietwohnungen.

„Wir machen das mal gemeinsam ist auch das Selbsthilfeprinzip, das in Genossenschaften steckt“, sagt Marko Lohmann, Vorstand der gemeinnützigen Baugenossenschaft Bergedorf-Bille. Er ist zu Gast im Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ und diskutiert gemeinsam mit IBA-Geschäftsführerin Karen Pein über die aktuellen Probleme beim Wohnungsneubau. Hier sind die Auswirkungen durch Preissteigerungen, die Umstellung bei staatlichen Fördergeldern, der Fachkräftemangel, der Anstieg der Fremdkapitalzinsen und die größeren Materialengpässe deutlich zu spüren.

Die Genossenschaft Bergedorf-Bille verfügt über fast 9500 Wohnungen in Bergedorf, Hamm-Horn sowie auch in Geesthacht oder in der HafenCity. Der Mietpreis im Bestand liegt derzeit bei durchschnittlich 7,13 Euro netto Kaltmiete pro Quadratmeter. Im Neubau variieren die Mietpreise derzeit je nach Herstellungskosten zwischen 11,50 Euro bis zu 14 Euro netto kalt. Marko Lohmann erläutert die Vorteile des Genossenschaftsprinzips und wie ein lebenslanges Wohnen ermöglicht wird bei sich verändernden Ansprüchen an die Größe oder Ausstattung einer Wohnung. Es wird auch darüber gesprochen, wie heute noch der Traum der Mitgliedschaft in einer Wohnungsbaugenossenschaft Realität werden kann.

Folge 22
Investition in das Gemeinwohl im Stadtteil: zukunftsfähige Nachbarschaftsprojekte. Im Gespräch mit Johanna Debik, Vorständin der Montag Stiftung Urbane Räume

„Wir brauchen in den Stadtentwicklungs- und Quartiersentwicklungsprojekten viel stärker den Kontakt zu den Menschen, um die es geht: dass es ein mit den Menschen wird und nicht ein für die Menschen,“ sagt Johanna Debik, Vorständin der Montag Stiftung, im aktuellen Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ der IBA Hamburg.

Die in Bonn ansässige Montag Stiftung Urbane Räume konzentriert sich seit 2017/18 auf das Initiieren und Realisieren von Immobilienprojekten mit dem Ziel eine langfristige Perspektive für mehr Gemeinwohl im Stadtteil zu entwickeln. Die Projekte werden von der Montag Stiftung dabei gemeinsam mit Menschen vor Ort und zukünftigen Nutzer:innen entwickelt.

IBA-Geschäftsführerin Karen Pein diskutiert mit ihrem Podcastgast welche zentralen Bausteine eine lebendige Nachbarschaftsentwicklung im Quartier langfristig und nachhaltig unterstützen. Dabei geht es nicht nur um finanzielle, sondern auch um strukturelle, bauliche und organisatorische Unterstützung, die den Bewohner:innen bzw. dem Quartier ganz unmittelbar zugutekommt. Die gemeinsame Projektentwicklung mit Akteuren vor Ort brauche vor allem Zeit und die Möglichkeit des Ausprobierens, betont Johanna Debik. Dabei gilt es auch, die auftauchenden Interessenskonflikte „einfach auszuhalten und auch willkommen zu heißen“.

Folge 21
Lassen sich Stadtwachstum und Naturschutz in Hamburg sinnvoll verknüpfen? Im Gespräch mit Malte Siegert, 1. Vorsitzender des NABU.

Der NABU ist Deutschlands größter Naturschutz und Umweltverband und hat in Hamburg knapp 30.000 Mitglieder. Hier übernehmen zudem 500 Ehrenamtliche wichtige Aufgaben im Naturschutz.

In der Stadtentwicklung gibt es viele Schnittstellen mit Naturschutzverbänden wie dem NABU. Er wird u. a. bei Bebauungsplanverfahren formal eingebunden und prüft dabei beispielsweise naturschutzrechtlichen Belange, die Ausgleichsmaßnahmen und ob gesetzlich vorgegebenen Maßnahmen auch umgesetzt werden. „Da sind wir eine Art Korrektiv im Sinne des gesamtgesellschaftlichen Interesses“, betont Malte Siegert. Gemeinsam diskutiert werden die Konflikte bei Flächenkonkurrenzen, wie sich die Biodiversität in der Stadt anhand konkreter Beispiele steigern lässt und welche Argumentationen es für und gegen Projektentwicklungen auf bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen in Hamburg gibt.

Folge 20
Landschaftsarchitektin Prof. Antje Stokman von der HafenCity Universität zeigt Lösungswege auf.

Die aktuelle Folge des Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ beschäftigt sich mit der Frage nach Konzepten für zu viel und zu wenig Wasser in Hamburg. Prof. Antje Stokman von der HafenCity Universität erläutert das Prinzip der Schwammstadt mit ihren Vorteilen für geregelten Abfluss von Regenwasser, Verdunstung und Kühlung.

IBA-Geschäftsführerin Karen Pein diskutiert mit ihrem Gast wie man die funktionellen Maßnahmen der Schwammstadt um eine ästhetische Komponente erweitern kann. Gestaltete Projekte der Wasserrückhaltung sollen die Aufmerksamkeit der Bevölkerung wecken und es gibt einige gebaute Beispiele, bei denen Entwässerung erlebbar inszeniert wird. Zentraler Bestandteil der Regenrückhaltung ist das Gründach als Zwischenspeicher. Wie weit Hamburg mit seiner Gründachstrategie im Bestand und im Neubau fortgeschritten ist, wird kritisch betrachtet. Prof. Antje Stokman erläutert anhand von Beispielen, dass Fassadenbegrünung nicht nur ökologische sondern auch ökonomische Vorteile für Bauherr:innen und Immobilienbesitzer:innen haben kann.

„Große Zukunftsthemen sind aus meiner Sicht Dürren und Hitzeereignisse im Sommer“, sagt die Landschaftsarchitektin. Die Versiegelung in der Stadt ist ein weiteres zentrales Gesprächsthema. Diskutiert wird, wie Neubauquartiere auch zur Biodiversität in einer Stadt beitragen können.

Folge 19
Die Stadt braucht ihre Handwerksbetriebe direkt im Quartier – Im Gespräch mit Hjalmar Stemmann, Präsident der Hamburger Handwerkskammer

Im Fokus dieser Podcastfolge von „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ steht das Handwerk und dessen Bedeutung für die Stadtentwicklung.

Allein in Hamburg gibt es 120 unterschiedliche Handwerksberufe. Dazu zählen im Bau- und Ausbau (z. B. Maurer:in, Heizungstechniker:in,…), im Bereich Ernährung (z. B. Bäcker:in, Bierbrauer:in,..), im Themenfeld Gesundheit (z. B. Optiker:in, Zahntechniker:in, …) sowie viele weitere Berufsgruppen wie Reinigung, Schuster:in, Bestatter:in, Fotograf:in usw.

In gemischt genutzten Neubauquartieren spielt die Ansiedlung von Handwerksbetrieben eine zentrale Rolle. Sie ermöglichen auf kurzem Wege die Nahversorgung der Bewohnerinnen und Bewohner. Hjalmar Stemmann, Präsident der Hamburger Handwerkskammer, weist darauf hin, dass eine bequeme Erreichbarkeit von Optiker, Hörgeräteakustiker, Bäckerei, oder Schuster eine wichtige Rolle im Alltag der Menschen jeden Alters spielen.

IBA-Geschäftsführerin Karen Pein diskutiert mit ihrem Gast Lösungen der potenziellen Konflikte von Wohn- und Gewerbenutzung in unmittelbarer Nachbarschaft. Hjalmar Stemmann sieht bei der Mischung in der heutigen Zeit deutlich geringere Konflikte, da insbesondere im Handwerk die Lärmimmissionen durch technischen Fortschritt zurückgegangen sind. Im Gespräch wird deutlich, dass in der Stadtplanung die Ansiedelung von Handwerksbetrieben individuell zu betrachten ist.

Folge 18
Hamburg und sein Müll: Wie nutzen wir unseren Abfall besser? Im Gespräch mit Sven Winterberg, Vertriebsleiter der Stadtreinigung

„Müllentsorgung muss simpel, einfach und komfortabel sein. Die Systeme müssen in den Alltag der Menschen passen“

Die Abfallvermeidung sowie die getrennte Sammlung von Müll trägt maßgeblich zur Einsparung von CO2 bei und spielt eine wichtige Rolle beim Klimaschutz. In Hamburg fallen pro Jahr durchschnittlich 240 kg pro Kopf an Restmüll an, die es zu entsorgen gilt. Dazu kommen für jeden von uns pro Kopf noch ca. 52 kg Papier, 42 kg Bioabfälle und 23 kg im gelben Sack. „Das soll und muss auch weniger werden“, sagt Sven Winterberg, Vertriebsleiter der Stadtreinigung im Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“.

Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg diskutiert mit ihrem Gast, welche Stellschrauben beim Thema Abfall und Quartiersentwicklung noch verändert werden müssen. Ein Unterflursystem zur Müllentsorgung bringt vor allem in Neubauquartieren viele Vorteile mit sich, erläutert Sven Winterberg. Die unterirdischen Gefäße sind deutlich größer, werden seltener angefahren und können zudem maschinell geleert werden. Die Einwurfschächte sind flächeneffizient, ansprechend im Aussehen und barrierefrei zugänglich. Damit werden Mülltonnen auf der Straße und Müllräume im Keller oder Erdgeschoss der Wohngebäude vermieden

Folge 17
So lassen sich Partizipations- und Planungsprozesse wirkungsvoller gestalten – Prof. Dr. Agnes Förster im Gespräch zu ihren Forschungsergebnissen

„Wir haben nicht mehr so viel Zeit, um uns um zukunftsfähige Städte zu kümmern“

Prof. Dr. Agnes Förster plädiert dafür, dass die wichtigen Zukunftsthemen deutlich früher in Planungen integriert werden müssen. In dieser Folge des Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ diskutiert IBA Hamburg Geschäftsführerin Karen Pein mit ihrem Gast aktuelle Herausforderungen der Stadtentwicklung sowie Gestaltung von Beteiligungsprozessen und Nachbarschaftsentwicklung. Professor Dr. Agnes Förster, Inhaberin des Lehrstuhls für Planungstheorie und Stadtentwicklung an der RWTH Aachen University, legt ihren Fokus darauf, den Raum mit den Prozessfragen zusammen zu bringen bzw. Räume und Prozesse zu gestalten. „Wir können in den Räumen vor Ort etwas lernen. Insofern ist Stadt immer auch eine Baustelle, in der wir gemeinsam daran arbeiten, wie Zukunft ist und sein soll,“ sagt die studierte Architektin.

In ihren Forschungsarbeiten ist Prof. Dr. Förster unter anderem der Frage nachgegangen, wie sich Planungsprozesse wirkungsvoller gestalten lassen. Ihre Erkenntnisse machen deutlich, dass sich durch einen anhaltenden Lernprozess die Planung und Umsetzung verändernden Gegebenheiten idealerweise anpasst.

Folge 16
Bewahrt Hamburg sein Stadtgrün und passt es dem Klimawandel an? Im Gespräch mit Hans Gabányi von der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft

„Das Bewusstsein der Menschen für das Grüne Netz muss gestärkt werden“

Hamburg hat ca. 316 Grünanlagen, 225.000 Straßenbäume, 750 Spielplätze und über 5700 grüne Dächer. Dazu kommen 35.000 Kleingärten. In der aktuellen Folge des Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ spricht IBA-Geschäftsführerin Karen Pein mit ihrem Gast darüber, ob die Hansestadt aktuell genug Stadtgrün für ein gutes Klima und eine ausreichende Erholung seiner Bewohnerschaft besitzt. Aus Sicht von Hans Gabányi, Leiter des Amts für Naturschutz, Grünplanung und Bodenschutz, ist die grüne Infrastruktur Hamburgs schon sehr gut aufgestellt aber noch nicht ausreichend auf die Herausforderungen des Klimawandels und wachsenden Erholungsbedürfnisse der Menschen vorbereitet. Das Grün spiele in Hamburg für die Lebensqualität eine große Rolle und diene der Erholung, dem Klima und der Biodiversität.

In dieser Podcastfolge wird der unlängst erfolgreich geschlossene Vertrag für Hamburgs Stadtgrün erläutert. Er ermöglicht eine Stärkung des Grünen Netzes und erreicht eine kontinuierliche Verbesserung der bestehenden Grünräume mit unter anderem jährlich zusätzliche 17 Millionen Euro Budget.

Folge 15
Wie beeinflusst Stadtplanung die Mobilität der Menschen in Hamburg? Verkehrssenator Anjes Tjarks erläutert aktuelle Herausforderungen und seine Pläne für die Mobilitätswende

„Wir haben zu viele Autos auf zu wenig Fläche. Wir brauchen die Mobilitätswende, um mobil zu bleiben.“

Als aktueller Gast im Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ erläutert Anjes Tjarks, Hamburgs Senator für Verkehr und Mobilitätswende, wie in den kommenden Jahren die Wende gelingen soll und welche Herausforderungen noch zu meistern sind. Bei der Mobilitätswende gehe es ihm im engeren Sinne darum, dass die Menschen in Hamburg mobil bleiben können. Wenn der Einzelne seine Fahrtwege nicht allein im Auto verbringt, sondern Alternativen nutzt, verbraucht er erheblich weniger Platz. Das sei die Voraussetzung dafür, dass alle gemeinsam überhaupt mobil bleiben können, betont Tjarks. Die Flächen für Mobilität würden in Hamburg nicht größer, während sich seit Jahren zunehmend mehr Autos diese Flächen teilen.

IBA-Geschäftsführerin Karen Pein diskutiert mit ihrem Podcastgast welche Lösungsansätze die Stadtplanung für die Mobilitätswende leisten kann.

Folge 14
HafenCity Hamburg – Wie flexibel reagiert Stadtentwicklung auf Veränderungen? Giselher Schultz-Berndt, Geschäftsführer der HafenCity GmbH, bietet Rückblick und Ausblick

„Das Thema Klimawandel und die Auswirkungen des Klimawandels werden in den kommenden zehn Jahren alle Bereiche der Stadtentwicklung berühren und durchdringen.“

Hamburgs Stadtteil HafenCity kann schon auf eine Geschichte zurückblicken und befindet sich dennoch im Bau. Giselher Schultz-Berndt hat als Geschäftsführer der HafenCity GmbH die Entwicklungen mitgeprägt und berichtet im Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“, welche Veränderungen Hamburgs Stadtteil an der Elbe in den letzten 20 Jahren erlebte und welche Herausforderungen zukünftig zu meistern sind. Seit der Masterplanung wurde die HafenCity kontinuierlich weitergeplant, was u. a. durch eine höhere Dichte oder eine deutlich größere Infrastruktur für Familien inklusive neuer Schulstandorte sichtbar wird. Der geförderte Wohnungsbau hat im Laufe der Jahre Einzug gehalten. Auch atmosphärisch entwickelt sich die HafenCity kontinuierlich weiter. Für Giselher Schultz-Berndt persönlich besteht eine Qualität der HafenCity auch darin, dass Elbwasserflächen systematische integriert worden sind.

IBA-Geschäftsführerin Karen Pein diskutiert mit ihrem Podcastgast die notwendige Flexibilität von langfristiger nachhaltiger Stadtentwicklung und welche Trends und Entwicklungen bereits heute antizipiert werden.

Folge 13
Gemeinsam planen, bauen und wohnen: Baugemeinschaften liegen im Trend. Im Gespräch mit Katrin Brandt

„Die Vorteile liegen auf der Hand: Ich ziehe mit Gleichgesinnten zusammen und kann auch etwas mitbestimmen über meine Wohnung und mein Haus.“

In Städten wie Hamburg gibt es eine große Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum. Zudem gibt es Menschen, die gemeinsam mit Freunden, Familie oder im thematischen Team in einem Haus (zur Miete oder im Eigentum) leben wollen. In der aktuellen Folge des Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen!“ diskutiert Katrin Brandt von der STATTBAU Hamburg mit IBA Hamburg Geschäftsführerin Karen Pein die Vor- und Nachteile von Baugemeinschaften.

Welche gemeinsamen und auch innovativen Konzepte verfolgen Baugemeinschaften? Wie kann die Finanzierung gelingen? Welche Aufgaben übernehmen Baubetreuer:innen im Planungs- und Bauprozess? Auf welche Zeiträume muss man sich von der Idee bis zum Einzug als Baugemeinschaft einstellen? Was bedeuten die aktuellen Baukostensteigerungen für das Bauen? Wer Antworten auf diese Fragen sucht oder sich allgemein von der Idee der Baugemeinschaft inspirieren lassen möchte, ist bei dieser Podcastfolge genau richtig. Katrin Brandt verfügt über jahrelange Erfahrung in der Betreuung von Baugemeinschaften und die Entwicklung und Realisierung von sozialen Bauprojekten: “In der Coronazeit hat sich gezeigt, wie resilient diese Form des nachbarschaftlichen Wohnens ist.“

Folge 12
Stadtwachstum versus Kleingärten – Flächenkonkurrenz oder Raum für neue Ideen? Im Gespräch mit Dirk Sielmann

„Das berühmte verschlossene Eingangstor soll es nicht mehr geben“

In der neuen Podcastfolge gehen Dirk Sielmann, Vorsitzender vom Landesbund der Gartenfreunde in Hamburg, und Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg, der Frage nach, ob Kleingartenanlagen dem Stadtwachstum mit Wohnungsbau und Ausbau der Infrastruktur oft weichen müssen und welche zukunftsfähigen Konzepte es für den klassischen Schrebergarten gibt.

Der Kleingarten begeisterte schon vor der Pandemie als kleinen grüne Insel des privaten Glücks mitten in der Großstadt. Die Hamburger Kleingartenlagen in Zahlen: ca. 1400 Hektar (zumeist städtische) Fläche mit 311 Vereinen, die rund 33.500 Parzellen mit rund 44.000 Mitgliedern selbstverwalten. Hier treffen sich alle Gesellschaftsschichten und die einzelnen Gärten tragen zur biologischen Vielfalt bei. Doch Konkurrenz um wertvolle Flächen in der Stadt ist groß und war schon oft Thema im Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“. Für Dirk Sielmann hat Hamburg hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen deutschen Städten. Hier regelt ein Vertrag, dass die Anzahl der Kleingärten nicht kleiner werden darf. Selbst wenn Gärten für Baumaßnahmen wegfallen, müssen sie an anderer Stelle ersetzt werden.

Folge 11
Wie sieht die inklusive Zukunft Hamburgs aus? Welche Antworten hat die Stadtentwicklung gefunden? Im Gespräch mit Ingrid Körner

„Wenn wir Inklusion richtig wahrnehmen, dann müssen wir alle von Anfang an immer mitdenken.“

Ingrid Körner ist ehemalige Senatskoordinatorin für Gleichstellung behinderter Menschen und zu Gast in der aktuellen Podcastfolge. In Hamburg sei die Integration von Menschen mit Behinderungen in den letzten Jahrzehnten nicht immer gut gelungen, sagt sie. Gerade in Planungsprozessen wird Inklusion häufig nicht von Beginn an, sondern erst zu spät betrachtet. Dies gilt es zukünftig zu ändern und alle Akteure zu sensibilisieren, frühzeitig die entsprechenden Expertinnen und Experten in den Planungsprozess einzubinden. Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg berichtet inwieweit die Projektentwicklungsgesellschaft den inklusiven Gedanken in der Quartiersentwicklung berücksichtigt. Neue Quartiere in Oberbillwerder, Wilhelmsburg und Neugraben-Fischbek gilt es mit dem Ziel zu entwickeln, dass möglichst alle Menschen in allen Bereichen am gesellschaftlichen Leben gleichberechtigt teilhaben können. Inklusive Quartiere zeichnen sich u. a. durch diskriminierungsfreie öffentliche Räume und Mobilitätsangebote aus. Sie bieten erlebbare und inklusive Freiräume, die barrierearme und barrierefreie Angebote integrieren. Inklusion spielt auch beim Wohnungsbau mit Lage und Anzahl von barrierearmen und barrierefreien Wohnungsangeboten eine zentrale Rolle.

Folge 10
Sport und Stadtentwicklung als Erfolgsduo: Sport- und Innensentator Andy Grote hat neue Vorschläge dazu

„Wir wollen, dass in der Stadtplanung – auch in neuen Quartieren – Bewegungsfreundlichkeit und Motivation zur Bewegung mitgedacht wird.“

In der aktuellen Folge des Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ diskutiert Sport- und Innensenator Andy Grote mit IBA Hamburg Geschäftsführerin Karen Pein, wie sich Sport und Stadtentwicklung ideal ergänzen.

Dabei spielt Hamburgs Leitbild Active City eine zentrale Rolle. Hier soll unter anderem das Angebot, Hamburg sportlich zu erleben deutlich ausgebaut werden: „Auf attraktiven Wegen aktiv durch die Stadt“. Neben den Investitionen in klassische Sportstätten gehe es zudem darum, neue Ideen umzusetzen und in Aktivzonen in den öffentlichen Räumen zu investieren. Dann können zukünftig unter überdachten Sportflächen in Freiräumen auch Gruppenangebote für Yoga oder Tanz im Park angeboten werden. Zudem brauche es in der Stadt mehr barrierefreie Bewegungsangebote im öffentlichen Raum sowie für Menschen jeden Alters.

Im neuen Stadtteil Oberbillwerder will die IBA Hamburg das Leitbild der Active City umsetzen. Für Andy Grote ist „Oberbillwerder ein Geschenk, bei dem man eine Active City modellhaft denken kann. Wie würde ein ganzer, großer Stadtteil aussehen, der sich an dem Thema Sport, Bewegungsförderung, Aktivierung der Menschen, die dort Leben, ausrichtet? “Dazu zähle auch mindestens eine Modellschule, die in ihrer ganzen baulichen Gestaltung bewegungsfördernd ist.“

Folge 9
Hamburgs nachhaltige Energieversorgung der Zukunft – Im Gespräch mit Michael Prinz von Hamburg Energie

„Wussten Sie das „Ökostrom“ kein geschützter Begriff ist?“

Michael Prinz, Geschäftsführer von Hamburg Energie, erläutert in der aktuellen Podcastfolge „Hallo Hamburg“ Stadt neu bauen“ die Chancen und Herausforderungen, um erneuerbare Energien für die Quartiersentwicklung in der Stadt zu nutzen.

Im Gespräch geht Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg, auch der Frage nach, wie Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien für Verbraucherinnen und Verbraucher bezahlbar bleiben. Gilt es doch gleichzeitig die Themen regenerativ, Preisgestaltung und Flächenbedarf in Einklang zu bringen. Gemeinsam werfen sie einen Blick auf den Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg und die Erfolgsprojekte der Internationalen Bauausstellung Hamburg. Hier liefert der renommierte Energiebunker auf wenigen Quadratmetern die Blaupause für die Wärmeversorgung einer Kleinstadt. Das bestehende Klimaschutzkonzept Erneuerbares Wilhelmsburg ergänzt Hamburg Energie nun um den Baustein Tiefengeothermie.

Für die Planung neuer Quartiere wie Oberbillwerder wünscht sich Michael Prinz eine frühe und noch bessere Verzahnung der Disziplinen Energieversorgung und Stadtentwicklung. „Das Thema hat auch ein großes gemeinsames Gestaltungspotential, denn wer möchte heute noch aus seinem Fenster auf einen rauchenden Schonstein blicken?“

Folge 8
Hochwertige Baukultur mit gepflegten Freiräumen: Reiner Nagel von der Bundesstiftung Baukultur kennt den Weg dorthin

„Wir haben das Interesse, dass hochwertige Baukultur mehr Konjunktur kriegt.“

Baukultur beeinflusst und bewegt die Menschen überall in Deutschland.

In der neuen Podcastfolge „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ diskutiert Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg, mit ihrem Gast über Baukultur. Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, beschreibt die städtebauliche Adaption an den Klimawandel, die Vermeidung von CO2 im Planen und Bauen sowie das Thema der Mobilität als die aktuellen Themen in der Baukultur. Zu den Herausforderungen zählen ressourceneffizientes Planen und Bauen sowie die Grenzen des baulichen Wachstums, die damit verbunden sind. Reiner Nagel sieht es als wichtig an, Stadtwachstum qualitativ zu gestalten mit der notwendigen Qualifizierung des Bestandes bzw. der Umbau der Stadt. Dieser Aufgabe könne sich auch Hamburg stärker annehmen.

Folge 7
Wie man in Hamburg auf bezahlbares Wohnen setzt – im Gespräch mit Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt

„Die Frage, haben wir bezahlbaren Wohnraum in unserer Stadt oder nicht, ist wirklich eine sehr existentielle soziale Frage.“

Dr. Dorothee Stapelfeldt, seit 2015 Hamburger Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, ist zu Gast bei Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg.

Der aktuelle Podcast „Hallo Hamburg – Stadt neu bauen“ bietet Antworten auf die Frage welche Strategien Hamburg hat, um auch langfristig bezahlbare Mieten für alle Einkommensschichten zu ermöglichen. Dabei spielen Erkenntnisse aus dem Hamburger Baukostengutachten ebenso eine Rolle wie das Pilotprojekt „Wohnen für 8 Euro Netto-Kaltmiete“. Neben Wohnungsbau ist eine nachhaltige Stadtentwicklung mit der Hamburger Strategie „Stadt an neuen Orten“ Thema in dieser Podcastfolge.

Folge 6
Im Gespräch mit Prof. Dr. Micha Teuscher, Präsident der HAW: Wie gelingt die Vernetzung von Hochschule und Stadtquartier?

Universitäten oder Hochschulen, die mitten in der Stadt liegen, können mit ihrem Campusleben eine lebendige Verbindung mit der umgebenden Nachbarschaft eingehen oder sie bleiben isolierte Inseln. Für das Gelingen der Vernetzung von Campus und Quartier bedarf es guter Stadtplanung sowie Offenheit auf beiden Seiten. Dabei können Wohnraum für Studierende, Angebote für Kultur und Sport, eigener Gestaltungsspielraum, ein gutes ÖPNV-Angebot sowie ein baulich offener Campus einen wichtigen Beitrag leisten, sagt Prof. Dr. Teuscher, Präsident der HAW. Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) zieht mit der Fakultät Life Science in den neuen Hamburger Stadtteil Oberbillwerder. Hier rücken für die Planung des neuen Campus zentrale Themen in den Fokus wie Innovationslabor, Nachhaltigkeit, Aktivität & Gesundheit, Förderung von Begegnung & Interaktion, Barrierefreiheit und weitere.

Folge 5
Im Gespräch mit dem „urbanshit“ Blogger Rudolf Klöckner: Urban Art oder wie Kunst Stadträume zum Leben erweckt

„Kunst ist einfach ein guter Multiplikator, um öffentliche Räume interessanter zu machen.“

Hamburg verfügt bereits seit Jahrzehnten über eine lebendige Urban Art und Graffitiszene. Dabei bewegt diese sich oft in einem Spannungsfeld zwischen Kunstform und Sachbeschädigung. Während der Planung zur Entwicklung eines neuen Stadtteils spielt die Gestaltung von Räumen, in denen sich Menschen aufhalten und bewegen, eine entscheidende Rolle. In Hamburgs 105. Stadtteil Oberbillwerder besteht die Chance, Kunst und Kultur im Stadt- und Straßenraum von Beginn an mitzudenken. Die Geschäftsführerin der IBA Hamburg, Karen Pein, ist im Gespräch mit dem bekannten Urban Art Experten Rudolf Klöckner, der gleichzeitig auch Stadtplaner und Bergedorfer ist.

Folge 4
Marvin Willoughby (Hamburg Towers) zur Integrationskraft von Sport im Quartier

Sportangebote und -anlagen sind wichtige Begegnungsorte in der Nachbarschaft und stärken das Miteinander.

Der ehemalige Basketballprofi, Sportlicher Leiter und Geschäftsführer des Basketball-Bundesligisten Hamburg Towers, Marvin Willoughby, ist zu Gast und berichtet von seinem Weg zum erfolgreichen Sportler. Zukunftsorientiert ist sein Engagement im Verein Sport ohne Grenzen, der Jugendlichen ein Angebot in Hamburg Wilhelmsburg bietet und „die Kraft des Sports nutzt“, um soziale Fähigkeiten und zu vermitteln und soziale Kompetenzen zu stärken. Eine Fortsetzung dieses Engagements ist u. a. mit einem Quartierssporthaus in Wilhelmsburg geplant.

Ergänzend zu klassischen Sportanlagen soll im neu entstehenden Stadtteil Oberbillwerder Bewegung und Sport stärker in den Alltag integriert werden. Mit Hamburgs Leitbild „Active City“ gilt es jetzt, einen kompletten Stadtteil bewegungsanimierend zu planen und später zu realisieren.

Folge 3
Was macht das Gesicht einer Stadt aus? Wie wird ein neuer Stadtteil zu einem Stück Heimat? Oberbaudirektor Franz-Josef Höing im Gespräch zu Stadtwachstum, Architektur und Veränderungen

In seiner Rolle als Oberbaudirektor kümmert sich Franz-Josef Höing um die Entwicklung der Stadt Hamburg als Ganzes und sorgt dafür, „dass auch das Detail am Ende stimmt“.

Gemeinsam mit Karen Pein von der IBA Hamburg diskutiert er, was Stadterweiterung bedeutet und wie Hamburg mit dem neuen Stadtteil Oberbillwerder wachsen soll. Wohnen an der Landschaft mit dem richtigen Maß an Urbanität kann an diesem Ort überzeugen. Dabei rufen große Stadtentwicklungsprojekte oft Ängste in der Bevölkerung hervor. Franz-Josef Höing empfindet in seiner Arbeit den Dialog mit Projektgegnern und Bürgerinitiativen als extrem hilfreich, weil alle aufgefordert seien, „ihre Konzepte zu rechtfertigen und auch an der einen oder anderen Stelle zu verbessern“.

Folge 2
Wie kann die Mobilitätswende in der Stadt gelingen? Im Gespräch mit der Verkehrsforscherin Dr. Philine Gaffron

Geschwindigkeitsbeschränkung, Parkverbote, Ausbau ÖPNV, sichere Radwege, Umweltgerechtigkeit oder Anwohnerparken: Vorschläge, die in Diskussionen den Blutdruck steigen lassen.

Einfache und konfliktfreie Lösungen gibt es selten beim Themenfeld Mobilität und Verkehr. Der altbekannte Ruf nach einer Wende wird lauter. Der Begriff Mobilitätswende (im Vergleich zur Verkehrswende) macht deutlich, dass es hier um die Menschen geht und darum, die Mobilität von Menschen zu gewährleisten und sicher zu gestalten. In dieser Folge des Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neue bauen“ diskutiert das Moderatorenteam Karen Pein und Torsten Ahles mit der Verkehrsforscherin Dr. Philine Gaffron. Sie forscht und lehrt an der Technische Universität Hamburg am Institut für Verkehrsplanung und Logistik und erklärt einfach verständlich, welche Aufgaben aktuell zu bewältigen sind.

Folge 1
Die Grünräume der zukunftsfähigen Stadt plant Bart Brands, Landschaftsplaner und Experte aus den Niederlanden

Die Menschen in Städten brauchen lebenswerte Parks und Freiflächen mehr denn je. Auch der Einfluss des Klimawandels in der Stadtplanung wird größer.

„Erst planen wir das Grün und das Wasser, dann kommen die Gebäude und die Architektur.“ Grünflächen, Freiräume und Parks sind elementar für jede Stadt. Sie sind grüne Oasen und spielen auch eine zentrale Rolle, um die Auswirkungen des Klimawandels in Städten abzufedern. Der internationale Experte und Landschaftsarchitekt Bart Brands, von Karres en Brands aus den Niederlanden, ist der erste Podcastgast von Karen Pein und Torsten Ahles. Er ist zugleich einer der Mitdenker des Masterplans Oberbillwerder, Hamburgs 105. Stadtteil.

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