Hallo Hamburg – Stadt neu bauen

Hamburgs 105. Stadtteil

Ein Podcast zur Zukunft der Stadt mit Themen wie bezahlbares Wohnen, Freiraum, Architektur, Kultur, Mobilität, Nachhaltigkeit, Ressourcenschutz, Verkehr, Sport, Arbeitsplätze, Bildung, Mitwirkung, Nachbarschaften und Bürgerbeteiligung etc. Die Stadtentwicklung von morgen wird gemeinsam diskutiert und best practice Beispiele von Gästen vorgestellt.

Die IBA Hamburg als Gastgeberin entwickelt lebenswerte Wohnquartiere und neue Stadtteile in Hamburg durch eine zukunftsgerichtete Stadtplanung am Puls der Zeit.

Mitmacher/innen oder Mitdenker/innen von Hamburgs 105. Stadtteil Oberbillwerder sind zu Gast im Podcast Hallo Hamburg! und diskutieren mit Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg, zukunftsorientierte Projekte und Ideen in der Stadtentwicklung und in der Stadt Hamburg.

Folge 16

Bewahrt Hamburg sein Stadtgrün und passt es dem Klimawandel an? Im Gespräch mit Hans Gabányi von der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft

„Das Bewusstsein der Menschen für das Grüne Netz muss gestärkt werden“

Hamburg hat ca. 316 Grünanlagen, 225.000 Straßenbäume, 750 Spielplätze und über 5700 grüne Dächer. Dazu kommen 35.000 Kleingärten. In der aktuellen Folge des Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ spricht IBA-Geschäftsführerin Karen Pein mit ihrem Gast darüber, ob die Hansestadt aktuell genug Stadtgrün für ein gutes Klima und eine ausreichende Erholung seiner Bewohnerschaft besitzt. Aus Sicht von Hans Gabányi, Leiter des Amts für Naturschutz, Grünplanung und Bodenschutz, ist die grüne Infrastruktur Hamburgs schon sehr gut aufgestellt aber noch nicht ausreichend auf die Herausforderungen des Klimawandels und wachsenden Erholungsbedürfnisse der Menschen vorbereitet. Das Grün spiele in Hamburg für die Lebensqualität eine große Rolle und diene der Erholung, dem Klima und der Biodiversität.

In dieser Podcastfolge wird der unlängst erfolgreich geschlossene Vertrag für Hamburgs Stadtgrün erläutert. Er ermöglicht eine Stärkung des Grünen Netzes und erreicht eine kontinuierliche Verbesserung der bestehenden Grünräume mit unter anderem jährlich zusätzliche 17 Millionen Euro Budget.

 

Folge 15

Wie beeinflusst Stadtplanung die Mobilität der Menschen in Hamburg? Verkehrssenator Anjes Tjarks erläutert aktuelle Herausforderungen und seine Pläne für die Mobilitätswende

„Wir haben zu viele Autos auf zu wenig Fläche. Wir brauchen die Mobilitätswende, um mobil zu bleiben.“

Als aktueller Gast im Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ erläutert Anjes Tjarks, Hamburgs Senator für Verkehr und Mobilitätswende, wie in den kommenden Jahren die Wende gelingen soll und welche Herausforderungen noch zu meistern sind. Bei der Mobilitätswende gehe es ihm im engeren Sinne darum, dass die Menschen in Hamburg mobil bleiben können. Wenn der Einzelne seine Fahrtwege nicht allein im Auto verbringt, sondern Alternativen nutzt, verbraucht er erheblich weniger Platz. Das sei die Voraussetzung dafür, dass alle gemeinsam überhaupt mobil bleiben können, betont Tjarks. Die Flächen für Mobilität würden in Hamburg nicht größer, während sich seit Jahren zunehmend mehr Autos diese Flächen teilen.

IBA-Geschäftsführerin Karen Pein diskutiert mit ihrem Podcastgast welche Lösungsansätze die Stadtplanung für die Mobilitätswende leisten kann.

 

Folge 14
HafenCity Hamburg – Wie flexibel reagiert Stadtentwicklung auf Veränderungen? Giselher Schultz-Berndt, Geschäftsführer der HafenCity GmbH, bietet Rückblick und Ausblick

„Das Thema Klimawandel und die Auswirkungen des Klimawandels werden in den kommenden zehn Jahren alle Bereiche der Stadtentwicklung berühren und durchdringen.“

Hamburgs Stadtteil HafenCity kann schon auf eine Geschichte zurückblicken und befindet sich dennoch im Bau. Giselher Schultz-Berndt hat als Geschäftsführer der HafenCity GmbH die Entwicklungen mitgeprägt und berichtet im Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“, welche Veränderungen Hamburgs Stadtteil an der Elbe in den letzten 20 Jahren erlebte und welche Herausforderungen zukünftig zu meistern sind. Seit der Masterplanung wurde die HafenCity kontinuierlich weitergeplant, was u. a. durch eine höhere Dichte oder eine deutlich größere Infrastruktur für Familien inklusive neuer Schulstandorte sichtbar wird. Der geförderte Wohnungsbau hat im Laufe der Jahre Einzug gehalten. Auch atmosphärisch entwickelt sich die HafenCity kontinuierlich weiter. Für Giselher Schultz-Berndt persönlich besteht eine Qualität der HafenCity auch darin, dass Elbwasserflächen systematische integriert worden sind.

IBA-Geschäftsführerin Karen Pein diskutiert mit ihrem Podcastgast die notwendige Flexibilität von langfristiger nachhaltiger Stadtentwicklung und welche Trends und Entwicklungen bereits heute antizipiert werden.

 

Folge 13
Gemeinsam planen, bauen und wohnen: Baugemeinschaften liegen im Trend. Im Gespräch mit Katrin Brandt

„Die Vorteile liegen auf der Hand: Ich ziehe mit Gleichgesinnten zusammen und kann auch etwas mitbestimmen über meine Wohnung und mein Haus.“

In Städten wie Hamburg gibt es eine große Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum. Zudem gibt es Menschen, die gemeinsam mit Freunden, Familie oder im thematischen Team in einem Haus (zur Miete oder im Eigentum) leben wollen. In der aktuellen Folge des Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen!“ diskutiert Katrin Brandt von der STATTBAU Hamburg mit IBA Hamburg Geschäftsführerin Karen Pein die Vor- und Nachteile von Baugemeinschaften.

Welche gemeinsamen und auch innovativen Konzepte verfolgen Baugemeinschaften? Wie kann die Finanzierung gelingen? Welche Aufgaben übernehmen Baubetreuer:innen im Planungs- und Bauprozess? Auf welche Zeiträume muss man sich von der Idee bis zum Einzug als Baugemeinschaft einstellen? Was bedeuten die aktuellen Baukostensteigerungen für das Bauen? Wer Antworten auf diese Fragen sucht oder sich allgemein von der Idee der Baugemeinschaft inspirieren lassen möchte, ist bei dieser Podcastfolge genau richtig. Katrin Brandt verfügt über jahrelange Erfahrung in der Betreuung von Baugemeinschaften und die Entwicklung und Realisierung von sozialen Bauprojekten: “In der Coronazeit hat sich gezeigt, wie resilient diese Form des nachbarschaftlichen Wohnens ist.“

Folge 12
Stadtwachstum versus Kleingärten – Flächenkonkurrenz oder Raum für neue Ideen? Im Gespräch mit Dirk Sielmann

„Das berühmte verschlossene Eingangstor soll es nicht mehr geben“

In der neuen Podcastfolge gehen Dirk Sielmann, Vorsitzender vom Landesbund der Gartenfreunde in Hamburg, und Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg, der Frage nach, ob Kleingartenanlagen dem Stadtwachstum mit Wohnungsbau und Ausbau der Infrastruktur oft weichen müssen und welche zukunftsfähigen Konzepte es für den klassischen Schrebergarten gibt.

Der Kleingarten begeisterte schon vor der Pandemie als kleinen grüne Insel des privaten Glücks mitten in der Großstadt. Die Hamburger Kleingartenlagen in Zahlen: ca. 1400 Hektar (zumeist städtische) Fläche mit 311 Vereinen, die rund 33.500 Parzellen mit rund 44.000 Mitgliedern selbstverwalten. Hier treffen sich alle Gesellschaftsschichten und die einzelnen Gärten tragen zur biologischen Vielfalt bei. Doch Konkurrenz um wertvolle Flächen in der Stadt ist groß und war schon oft Thema im Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“. Für Dirk Sielmann hat Hamburg hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen deutschen Städten. Hier regelt ein Vertrag, dass die Anzahl der Kleingärten nicht kleiner werden darf. Selbst wenn Gärten für Baumaßnahmen wegfallen, müssen sie an anderer Stelle ersetzt werden.

Folge 11
Wie sieht die inklusive Zukunft Hamburgs aus? Welche Antworten hat die Stadtentwicklung gefunden? Im Gespräch mit Ingrid Körner

„Wenn wir Inklusion richtig wahrnehmen, dann müssen wir alle von Anfang an immer mitdenken.“

Ingrid Körner ist ehemalige Senatskoordinatorin für Gleichstellung behinderter Menschen und zu Gast in der aktuellen Podcastfolge. In Hamburg sei die Integration von Menschen mit Behinderungen in den letzten Jahrzehnten nicht immer gut gelungen, sagt sie. Gerade in Planungsprozessen wird Inklusion häufig nicht von Beginn an, sondern erst zu spät betrachtet. Dies gilt es zukünftig zu ändern und alle Akteure zu sensibilisieren, frühzeitig die entsprechenden Expertinnen und Experten in den Planungsprozess einzubinden. Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg berichtet inwieweit die Projektentwicklungsgesellschaft den inklusiven Gedanken in der Quartiersentwicklung berücksichtigt. Neue Quartiere in Oberbillwerder, Wilhelmsburg und Neugraben-Fischbek gilt es mit dem Ziel zu entwickeln, dass möglichst alle Menschen in allen Bereichen am gesellschaftlichen Leben gleichberechtigt teilhaben können. Inklusive Quartiere zeichnen sich u. a. durch diskriminierungsfreie öffentliche Räume und Mobilitätsangebote aus. Sie bieten erlebbare und inklusive Freiräume, die barrierearme und barrierefreie Angebote integrieren. Inklusion spielt auch beim Wohnungsbau mit Lage und Anzahl von barrierearmen und barrierefreien Wohnungsangeboten eine zentrale Rolle.

Folge 10
Sport und Stadtentwicklung als Erfolgsduo: Sport- und Innensentator Andy Grote hat neue Vorschläge dazu

„Wir wollen, dass in der Stadtplanung – auch in neuen Quartieren – Bewegungsfreundlichkeit und Motivation zur Bewegung mitgedacht wird.“

In der aktuellen Folge des Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ diskutiert Sport- und Innensenator Andy Grote mit IBA Hamburg Geschäftsführerin Karen Pein, wie sich Sport und Stadtentwicklung ideal ergänzen.

Dabei spielt Hamburgs Leitbild Active City eine zentrale Rolle. Hier soll unter anderem das Angebot, Hamburg sportlich zu erleben deutlich ausgebaut werden: „Auf attraktiven Wegen aktiv durch die Stadt“. Neben den Investitionen in klassische Sportstätten gehe es zudem darum, neue Ideen umzusetzen und in Aktivzonen in den öffentlichen Räumen zu investieren. Dann können zukünftig unter überdachten Sportflächen in Freiräumen auch Gruppenangebote für Yoga oder Tanz im Park angeboten werden. Zudem brauche es in der Stadt mehr barrierefreie Bewegungsangebote im öffentlichen Raum sowie für Menschen jeden Alters.

Im neuen Stadtteil Oberbillwerder will die IBA Hamburg das Leitbild der Active City umsetzen. Für Andy Grote ist „Oberbillwerder ein Geschenk, bei dem man eine Active City modellhaft denken kann. Wie würde ein ganzer, großer Stadtteil aussehen, der sich an dem Thema Sport, Bewegungsförderung, Aktivierung der Menschen, die dort Leben, ausrichtet? “Dazu zähle auch mindestens eine Modellschule, die in ihrer ganzen baulichen Gestaltung bewegungsfördernd ist.“

Folge 9
Hamburgs nachhaltige Energieversorgung der Zukunft – Im Gespräch mit Michael Prinz von Hamburg Energie

„Wussten Sie das „Ökostrom“ kein geschützter Begriff ist?“

Michael Prinz, Geschäftsführer von Hamburg Energie, erläutert in der aktuellen Podcastfolge „Hallo Hamburg“ Stadt neu bauen“ die Chancen und Herausforderungen, um erneuerbare Energien für die Quartiersentwicklung in der Stadt zu nutzen.

Im Gespräch geht Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg, auch der Frage nach, wie Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien für Verbraucherinnen und Verbraucher bezahlbar bleiben. Gilt es doch gleichzeitig die Themen regenerativ, Preisgestaltung und Flächenbedarf in Einklang zu bringen. Gemeinsam werfen sie einen Blick auf den Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg und die Erfolgsprojekte der Internationalen Bauausstellung Hamburg. Hier liefert der renommierte Energiebunker auf wenigen Quadratmetern die Blaupause für die Wärmeversorgung einer Kleinstadt. Das bestehende Klimaschutzkonzept Erneuerbares Wilhelmsburg ergänzt Hamburg Energie nun um den Baustein Tiefengeothermie.

Für die Planung neuer Quartiere wie Oberbillwerder wünscht sich Michael Prinz eine frühe und noch bessere Verzahnung der Disziplinen Energieversorgung und Stadtentwicklung. „Das Thema hat auch ein großes gemeinsames Gestaltungspotential, denn wer möchte heute noch aus seinem Fenster auf einen rauchenden Schonstein blicken?“

 

Folge 8
Hochwertige Baukultur mit gepflegten Freiräumen: Reiner Nagel von der Bundesstiftung Baukultur kennt den Weg dorthin

„Wir haben das Interesse, dass hochwertige Baukultur mehr Konjunktur kriegt.“

Baukultur beeinflusst und bewegt die Menschen überall in Deutschland.

In der neuen Podcastfolge „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ diskutiert Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg, mit ihrem Gast über Baukultur. Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, beschreibt die städtebauliche Adaption an den Klimawandel, die Vermeidung von CO2 im Planen und Bauen sowie das Thema der Mobilität als die aktuellen Themen in der Baukultur. Zu den Herausforderungen zählen ressourceneffizientes Planen und Bauen sowie die Grenzen des baulichen Wachstums, die damit verbunden sind. Reiner Nagel sieht es als wichtig an, Stadtwachstum qualitativ zu gestalten mit der notwendigen Qualifizierung des Bestandes bzw. der Umbau der Stadt. Dieser Aufgabe könne sich auch Hamburg stärker annehmen.

Folge 7
Wie man in Hamburg auf bezahlbares Wohnen setzt – im Gespräch mit Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt

„Die Frage, haben wir bezahlbaren Wohnraum in unserer Stadt oder nicht, ist wirklich eine sehr existentielle soziale Frage.“

Dr. Dorothee Stapelfeldt, seit 2015 Hamburger Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, ist zu Gast bei Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg.

Der aktuelle Podcast „Hallo Hamburg – Stadt neu bauen“ bietet Antworten auf die Frage welche Strategien Hamburg hat, um auch langfristig bezahlbare Mieten für alle Einkommensschichten zu ermöglichen. Dabei spielen Erkenntnisse aus dem Hamburger Baukostengutachten ebenso eine Rolle wie das Pilotprojekt „Wohnen für 8 Euro Netto-Kaltmiete“. Neben Wohnungsbau ist eine nachhaltige Stadtentwicklung mit der Hamburger Strategie „Stadt an neuen Orten“ Thema in dieser Podcastfolge.

Folge 6
Im Gespräch mit Prof. Dr. Micha Teuscher, Präsident der HAW: Wie gelingt die Vernetzung von Hochschule und Stadtquartier?

Universitäten oder Hochschulen, die mitten in der Stadt liegen, können mit ihrem Campusleben eine lebendige Verbindung mit der umgebenden Nachbarschaft eingehen oder sie bleiben isolierte Inseln. Für das Gelingen der Vernetzung von Campus und Quartier bedarf es guter Stadtplanung sowie Offenheit auf beiden Seiten. Dabei können Wohnraum für Studierende, Angebote für Kultur und Sport, eigener Gestaltungsspielraum, ein gutes ÖPNV-Angebot sowie ein baulich offener Campus einen wichtigen Beitrag leisten, sagt Prof. Dr. Teuscher, Präsident der HAW. Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) zieht mit der Fakultät Life Science in den neuen Hamburger Stadtteil Oberbillwerder. Hier rücken für die Planung des neuen Campus zentrale Themen in den Fokus wie Innovationslabor, Nachhaltigkeit, Aktivität & Gesundheit, Förderung von Begegnung & Interaktion, Barrierefreiheit und weitere.

Folge 5
Im Gespräch mit dem „urbanshit“ Blogger Rudolf Klöckner: Urban Art oder wie Kunst Stadträume zum Leben erweckt

„Kunst ist einfach ein guter Multiplikator, um öffentliche Räume interessanter zu machen.“

Hamburg verfügt bereits seit Jahrzehnten über eine lebendige Urban Art und Graffitiszene. Dabei bewegt diese sich oft in einem Spannungsfeld zwischen Kunstform und Sachbeschädigung. Während der Planung zur Entwicklung eines neuen Stadtteils spielt die Gestaltung von Räumen, in denen sich Menschen aufhalten und bewegen, eine entscheidende Rolle. In Hamburgs 105. Stadtteil Oberbillwerder besteht die Chance, Kunst und Kultur im Stadt- und Straßenraum von Beginn an mitzudenken. Die Geschäftsführerin der IBA Hamburg, Karen Pein, ist im Gespräch mit dem bekannten Urban Art Experten Rudolf Klöckner, der gleichzeitig auch Stadtplaner und Bergedorfer ist.

Folge 4
Marvin Willoughby (Hamburg Towers) zur Integrationskraft von Sport im Quartier

Sportangebote und -anlagen sind wichtige Begegnungsorte in der Nachbarschaft und stärken das Miteinander.

Der ehemalige Basketballprofi, Sportlicher Leiter und Geschäftsführer des Basketball-Bundesligisten Hamburg Towers, Marvin Willoughby, ist zu Gast und berichtet von seinem Weg zum erfolgreichen Sportler. Zukunftsorientiert ist sein Engagement im Verein Sport ohne Grenzen, der Jugendlichen ein Angebot in Hamburg Wilhelmsburg bietet und „die Kraft des Sports nutzt“, um soziale Fähigkeiten und zu vermitteln und soziale Kompetenzen zu stärken. Eine Fortsetzung dieses Engagements ist u. a. mit einem Quartierssporthaus in Wilhelmsburg geplant.

Ergänzend zu klassischen Sportanlagen soll im neu entstehenden Stadtteil Oberbillwerder Bewegung und Sport stärker in den Alltag integriert werden. Mit Hamburgs Leitbild „Active City“ gilt es jetzt, einen kompletten Stadtteil bewegungsanimierend zu planen und später zu realisieren.

Folge 3
Was macht das Gesicht einer Stadt aus? Wie wird ein neuer Stadtteil zu einem Stück Heimat? Oberbaudirektor Franz-Josef Höing im Gespräch zu Stadtwachstum, Architektur und Veränderungen

In seiner Rolle als Oberbaudirektor kümmert sich Franz-Josef Höing um die Entwicklung der Stadt Hamburg als Ganzes und sorgt dafür, „dass auch das Detail am Ende stimmt“.

Gemeinsam mit Karen Pein von der IBA Hamburg diskutiert er, was Stadterweiterung bedeutet und wie Hamburg mit dem neuen Stadtteil Oberbillwerder wachsen soll. Wohnen an der Landschaft mit dem richtigen Maß an Urbanität kann an diesem Ort überzeugen. Dabei rufen große Stadtentwicklungsprojekte oft Ängste in der Bevölkerung hervor. Franz-Josef Höing empfindet in seiner Arbeit den Dialog mit Projektgegnern und Bürgerinitiativen als extrem hilfreich, weil alle aufgefordert seien, „ihre Konzepte zu rechtfertigen und auch an der einen oder anderen Stelle zu verbessern“.

Folge 2
Wie kann die Mobilitätswende in der Stadt gelingen? Im Gespräch mit der Verkehrsforscherin Dr. Philine Gaffron

Geschwindigkeitsbeschränkung, Parkverbote, Ausbau ÖPNV, sichere Radwege, Umweltgerechtigkeit oder Anwohnerparken: Vorschläge, die in Diskussionen den Blutdruck steigen lassen.

Einfache und konfliktfreie Lösungen gibt es selten beim Themenfeld Mobilität und Verkehr. Der altbekannte Ruf nach einer Wende wird lauter. Der Begriff Mobilitätswende (im Vergleich zur Verkehrswende) macht deutlich, dass es hier um die Menschen geht und darum, die Mobilität von Menschen zu gewährleisten und sicher zu gestalten. In dieser Folge des Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neue bauen“ diskutiert das Moderatorenteam Karen Pein und Torsten Ahles mit der Verkehrsforscherin Dr. Philine Gaffron. Sie forscht und lehrt an der Technische Universität Hamburg am Institut für Verkehrsplanung und Logistik und erklärt einfach verständlich, welche Aufgaben aktuell zu bewältigen sind.

Folge 1
Die Grünräume der zukunftsfähigen Stadt plant Bart Brands, Landschaftsplaner und Experte aus den Niederlanden

Die Menschen in Städten brauchen lebenswerte Parks und Freiflächen mehr denn je. Auch der Einfluss des Klimawandels in der Stadtplanung wird größer.

„Erst planen wir das Grün und das Wasser, dann kommen die Gebäude und die Architektur.“ Grünflächen, Freiräume und Parks sind elementar für jede Stadt. Sie sind grüne Oasen und spielen auch eine zentrale Rolle, um die Auswirkungen des Klimawandels in Städten abzufedern. Der internationale Experte und Landschaftsarchitekt Bart Brands, von Karres en Brands aus den Niederlanden, ist der erste Podcastgast von Karen Pein und Torsten Ahles. Er ist zugleich einer der Mitdenker des Masterplans Oberbillwerder, Hamburgs 105. Stadtteil.

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